Leibesfrucht

Ist zwar nicht rechtsfähig, da gem. § 1 BGB die Rechtsfähigkeit des Menschen erst mit der Vollendung der Geburt beginnt. Im Erbrecht kann die Leibesfrucht (der sog. Nasciturus) jedoch schon Träger von Rechten sein. Ist sie bereits zum Zeitpunkt des Erbfalls gezeugt, wenn auch noch nicht geboren, ist die Leibesfrucht bereits erbfähig, § 1923 Abs.2 BGB.

 

Gerade bei Anordnung von Vor- und Nacherbfolge können noch unbekannte, noch nicht vorhandene Kinder zu Nacherben eingesetzt werden, § 2101 Abs.1 Satz 1 BGB.

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