VergŁtung des Testamentsvollstreckers

Der Erblasser sollte im Testament genau festlegen, welche Befugnisse der Testamentsvollstrecker hat und welche Vergütung ihm für seine Tätigkeit zusteht. Nur so lässt sich Streit zwischen dem Testamentsvollstrecker einerseits und den Erben andererseits vermeiden. Der Deutsche Notarverein empfiehlt z. B. folgende Vergütungsregelung, auf die im Testament Bezug genommen werden kann:

 

Vergütungsgrundbetrag

 

Bis  Euro   250 000,–                4,0 % des Nachlasses

bis Euro   500 000,–                  3,0 % des Nachlasses

bis Euro 2 500 000,–                 2,5 % des Nachlasses

bis Euro 5 000 000,–                 2,0 % des Nachlasses

über Euro 5 000 000,–               1,5 % des Nachlasses

 

Wenn man bedenkt, dass Erbprozesse häufig mehr als 10% des Nachlasses verschlingen, sind die Kosten einer Testamentsvollstreckung verhältnismäßig gering.

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