Nießbrauch

Unter Nießbrauch wird laut § 1030 I BGB das Nutzungsrecht an einer Sache verstanden. Häufig ist Nießbrauch in Verbindung mit Grundstücken zu sehen. Einer Person wird vom Eigentümer ein Nießbrauch an einem Grundstück eingeräumt. Dies bedeutet, dass diese Person, der Nießbraucher, das Recht hat, dieses Grundstück unentgeltlich, teilentgeltlich oder entgeltlichen zu nutzen. Dadurch wird das Nutzungsrecht vom Eigentümer auf den Nießbraucher verlagert.
Wenn bei einem unentgeltlichen Zuwendungsnießbrauch der Nießbraucher das Grundstück vermietet, bekommt nur er und nicht der Eigentümer Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Im Gegensatz dazu hat bei einem entgeltlichen Zuwendungsnießbrauch auch der Eigentümer Einnahmen aus Vermietung- und Verpachtung, da dies das Entgelt ist, das der Nießbraucher an den Eigentümer zahlt.
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